Geschichte der Schule

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Die Existenz einer Schule in Achmer ist durch Unterlagen, die im Staatsarchiv zu Osnabrück aufbewahrt werden, belegt. Seit 1719 kann chronologisch nachgewiesen werden, welche Lehrer in Achmer unterrichtet haben. Bis zum August 1888 verwaltete jeweils nur ein Pädagoge die Schule. 1887 begann Lehrer Wrocklage mit der Beschreibung der Schule und des Schullebens in einer Niederschrift. In seiner Chronik beschreibt er sein Bemühen um die Einrichtung einer zweiten Lehrerstelle  und die Erweiterung des Schulraumes um ein 2. Klassenzimmer. Ihm wurde zugemutet, den Schulunterricht für 175 Kinder allein und in einem einzigen Raum durchzuführen. Erst 1887 begann die Gemeinde den Bau eines gemeindeeigenen Schulgebäudes an der Neuenkirchener Straße. Das damalige Schulgebäude befand sich an der Kreuzung Neuenkirchener Straße/ Ueffelner Straße in der Nähe der Bauernschaft Achmer. Mehrfach wurde an das ehemals sehr kleine Schulgebäude angebaut. Aufgrund besonders steigender Schülerzahlen nach dem 2. Weltkrieg, als sich viele Flüchtlingsfamilien in Achmer ansiedelten, stieg der Bedarf auf Erweiterung des Schulgebäudes. Schon bald waren diesbezüglich die Möglichkeiten erschöpft,  zudem gab es das Problem, dass die Schule an das Klärnetz angeschlossen werden musste, um den hygienischen Bedingungen gerecht zu werden. Dies ließ sich jedoch nicht realisieren. Des Weiteren verfiel das Schulgebäude immer mehr; es regnete durch das Dach und es zog durch die Fenster.

Die Schülerzahl lag im Jahre 1961 bei 220 Schülern und die Schülerzahlen nahmen noch zu. Aus den gerade genannten Gründen war sich die Gemeinde bewusst, dass ein neues Schulgebäude errichtet werden musste. Geplant war der Bau im neuen Siedlungsgebiet.

Die Schule sollte eine angrenzende Turnhalle bekommen, des Weiteren sollte neben der Schule ein Sport- und Erholungszentrum gebaut werden. Zu diesem Zentrum sollten außerdem ein Freibad sowie ein großer Spielplatz gehören.

Der Bau der Schule (mit Turnhalle im Rahmen einer Dorfgemeinschaftsanlage) wurde schließlich in Angriff genommen und konnte am 6.9.1968 offiziell eröffnet werden. Sportanlagen wurden angelegt, auf das Freibad wurde verzichtet.

Der Schulbetrieb war schon eher, nämlich am 27.8.1968, aufgenommen worden. Es unterrichteten zu Beginn 6 Lehrkräfte 168 Kinder der Klassen 1 – 6. Eine Hausmeisterstelle gibt es seit 1969.

Weitere bauliche Veränderungen wurden bis zum Jahre 1997 nicht vorgenommen.

Im Jahre 1997 entschloss sich die Gemeinde auf Grund der steigenden Schülerzahlen und des wachsenden Einzugsgebietes, welches jetzt auch Teile des Bramscher Berges umfasste, 2 neue Klassenräume sowie einen Gruppenraum anzubauen und so gleichzeitig eine Erweiterung der Pausenhalle zu erreichen.

Im Herbst 1997 konnten die neuen Räume in Anspruch genommen werden. Die räumlichen Gegebenheiten in der Grundschule stellten sich wie folgt dar. Es gibt ein Erdgeschoss und eine erste Etage. Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Lehrerzimmer, dem Zimmer der Schulleiterin, den Toiletten für die Lehrkräfte und denen für die Kinder, 4 Klassenräume und ein Gruppenraum. In der ersten Etage befinden sich ebenfalls 4 Klassenräume und auf engem Raum die Bücherei, der Medienraum und ein Computerraum.

Der Verwaltungstrakt ( Büro der Schulleiterin und der Sekretärin , Lehrerzimmer, Lehrertoiletten ) war zu klein. Es fehlte zudem ein Raum für die Sekretärin, ein Raum für Medien und Vorbereitungen, ein Raum für Besprechungen mit Eltern und vor allem ein Ruheraum.

Ein Antrag auf bauliche Erweiterung im Verwaltungsbereich wurde an den Schulträger gestellt und nach einer sog. Schulbereisung des Schulausschusses für sachgemäß erforderlich erklärt. In den Sommerferien 2010 begannen nun die Um- und Anbaumaßnahmen. Möglich geworden war dies durch die finanzielle Unterstützung im Rahmen des Konjunkturpakets I.

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In einer großartigen Aktion von Elternrat, Förderverein, Elternschaft und Kollegium der Grundschule ist in Eigenleistung in den Osterferien des Jahres 2003 der Schulhof neu gepflastert und gestaltet worden.  Neben der körperlichen Arbeit und der Essensversorgung durch Eltern ( 75 {2f38daa3823956e25b234e09e120dd9d1a7f7a48e23543ca84597d201018c03a} der Elternschaft beteiligte sich an dem Projekt ) trugen Spenden von ortsansässigen Unternehmen zum Gelingen der Schulhoferneuerung bei.

Die Turnhalle der Schule wird gleichzeitig als DGA (Dorfgemeinschaftsanlage) genutzt, in der viele außerschulische Veranstaltungen stattfinden.

Das nahe gelegene Feuerwehrhaus bietet Schutz und regelmäßig Offenheit für Unterrichtsbesuche der Kinder der Klassen 3.

Im Jahre 2004 ist das Heimathaus des Heimatvereins fertiggestellt worden. Wenn von der Schulstraße aus der Blick auf die Schule, den Schulhof, den Dorfbrunnen, die Dorfgemeinschaftsanlage und das Heimathaus in Fachwerkbauweise fällt, so sieht der Betrachter, dass hier ein kulturelles Zentrum entstanden ist, in dem es zahlreiche Möglichkeiten für Interaktionen gibt.

2012 wurde nach einem neuen Namen für die Schule gesucht. Relativ schnell war klar, wir möchten Bühner-Bach-Schule heißen. Der Bühner Bach fließt durch Achmer, die Kinder spielen am Bach und wir können uns gut vorstellen, den Bühner Bach z.B. mit Projekttagen in das Schulleben zu integrieren und so den Namen Bühner-Bach-Schule auch mit Leben zu füllen.

Am 17.10.2012 war es dann endlich soweit. Mit einem Herbstfest wurde der neue Name offiziell eingeführt.

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